Hinweis: KI-gestützter Inhalt

Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von KI-Technologien erstellt und redaktionell geprüft. Weitere Informationen zum Umgang mit KI-generierten Inhalten finden Sie in unserem Code of Conduct

In der macOS-Tahoe-26.7-Release-Candidate-Version hat MacRumors ein kurzes Demo-Video entdeckt, das AirPods mit integrierter Kamera zeigt. Das Material deutet darauf hin, dass Apple die Hardware gemeinsam mit der nächsten Betriebssystemgeneration vorstellen könnte.

Was das Demo-Video zeigt

In dem Clip hält ein Mann ein Buch vor die Kamera der AirPods und bittet Siri, den Titel zu speichern. Eine Stimme aus dem Off sagt: „With Visual Intelligence, your world becomes savable. See something you like? Just ask me to save it for later.“ Die Kamera selbst ist im Video nicht sichtbar. Die gezeigten Earbuds ähneln den aktuellen AirPods Pro, haben jedoch einen merklich dickeren Stem.

Die Aufnahmen deuten darauf hin, dass das Gerät Objekte vor dem Nutzer erfassen und diese Informationen an Visual Intelligence weiterleiten kann. Siri soll darauf aufbauend Fragen beantworten oder Erinnerungen speichern, ohne dass der Nutzer sein iPhone in die Hand nehmen muss.

Codename B790 und technische Details

Laut Bloomberg trägt das Gerät intern das Codename B790. Es soll optisch an die AirPods Pro 3 anknüpfen, aber einen verlängerten Stem und eine LED besitzen, die anzeigt, wann Daten in die Cloud gesendet werden. 9to5Mac fand im macOS-Code zudem eine Codezeile, die nahelegt, dass die AirPods den Nutzer warnen, wenn Haare oder andere Objekte die Kamera blockieren.

Interessant: Neben B790 existiert offenbar ein zweites Modell mit dem Codename B798, das für 2027 erwartet wird. Die beiden Geräte scheinen unterschiedliche Produktlinien zu bedienen, B790 als nächstes Modell, B798 als weitergehende Variante.

Visual Intelligence als zentrales Feature

Die AirPods setzen auf Apples Visual Intelligence, das bereits auf dem iPhone und im Apple-Intelligence-Framework läuft. Die Idee: Kameras am Körper erfassen die reale Umgebung und füttern Sitis Bildverständnis direkt. Nutzer könnten Produkte scannen, Übersetzungen anfordern oder sich Notizen zu gesehenen Objekten erstellen lassen – alles per Sprachbefehl.

Für Apple ist das ein strategischer Schritt in Richtung Wearable AI. Während Konkurrenten wie Meta mit Ray-Ban-Glasses oder Rokid mit AI-Brillen bereits Kameras am Körper anbieten, bleibt Apple zunächst bei der vertrauten AirPods-Form – ein bewusster Kompromiss zwischen Unauffälligkeit und Funktionsumfang.

Zeitplan: iPhone-Event im September?

Bloomberg meldete ursprünglich, Apple habe einen Launch im ersten Halbjahr 2026 angestrebt. Dieser Plan wurde jedoch verschoben, zusammen mit dem überarbeiteten neuen Siri, der im September erwartet wird. Das Demo-Material im macOS 26.7 RC stützt die Annahme, dass die AirPods mit Kamera beim nächsten iPhone-Event vorgestellt werden könnten.

Ob die Geräte tatsächlich im September erscheinen, ist bislang nicht offiziell bestätigt. Die Existenz des Demo-Videos in einer Release-Candidate-Version spricht jedoch dafür, dass Apple die Markteinführung vorbereitet.

Apples Einstieg in die Körperkamera-Ära

Mit den Kamera-AirPods wagt Apple einen vorsichtigen, aber konsequenten Schritt in ein Feld, das Meta und andere bereits besetzen. Die AirPods-Form macht das Gerät alltagstauglich. Es sieht nicht aus wie eine Smart Brille und provoziert weniger Widerstand gegen Überwachung.

Gleichzeitig zeigt die Demo: Apple will nicht nur Hardware bauen, sondern ein Ökosystem aus Kamera, Siri und Visual Intelligence schaffen. Ob das Konzept aufgeht, hängt entscheidend davon ab, wie gut die Kamera unter realen Bedingungen funktioniert und ob Nutzer bereit sind, eine permanente Kamera am Ohr zu tragen (siehe Meta Glasses).