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Von der Software zum Hologramm

Wer die CES 2025 verfolgt hat, erinnert sich vielleicht an die erste Vorstellung von Project AVA als KI-gestütztem Esports-Coach. Damals war AVA noch eine reine Software-Lösung, die Spieler mit Echtzeit-Tipps unterstützen sollte. Ein Jahr später geht Razer einen radikalen Schritt weiter: AVA bekommt einen Körper, zumindest einen holografischen.

Das neue Gerät präsentiert sich als zylindrisches Display, das einen 5,5 Zoll großen, animierten Avatar als 3D-Hologramm darstellt. Die digitale Figur verfügt über natürliche Bewegungen, Eye-Tracking, Gesichtsanimationen und Lippensynchronisation. Das Ziel ist eine Interaktion, die sich persönlich und lebendig anfühlt.

AVA im Alltag | Bild: Razer

Mehr als nur ein Gaming-Assistent

Ursprünglich auf Gaming-Coaching fokussiert, positioniert sich Razer Project AVA nun als umfassender digitaler Lebensbegleiter. Das System soll in drei Kernbereichen unterstützen:

Alltag und Lifestyle

AVA kann proaktiv den Kalender verwalten, bei der Zusammenstellung von Outfits helfen oder Rezeptvorschläge für das Abendessen machen. Zusätzlich fungiert das System als Wellness-Coach, der Gewohnheiten trackt und an Selfcare-Routinen erinnert.

Produktivität und Arbeit

Im beruflichen Kontext bietet AVA kreatives Brainstorming im Dialog, analysiert komplexe Dokumente und Tabellen in Echtzeit und übersetzt nahtlos zwischen verschiedenen Sprachen, sowohl Text als auch gesprochene Dialoge.

Gaming

Der ursprüngliche Einsatzzweck bleibt natürlich erhalten. Es gibt strategische Tipps in Echtzeit, Hilfe beim Lösen von Rätseln, eine Analyse von Game Lore und Item-Statistiken sowie emotionale Unterstützung als echter Gaming-Partner, inklusive Jubel bei Siegen und Aufmunterung nach Niederlagen.

Drei von fünf Avataren | Bild: Razer

Verschiedene Avatare

Nutzer können zwischen fünf Hologramm-Persönlichkeiten wählen. Neben der Standardfigur AVA gibt es mit Kira und Zane zwei weitere Razer-eigene Charaktere sowie lizenzierte Optionen, darunter der League-of-Legends-Profi Faker. Die Funktionen bleiben dabei identisch, lediglich Look und Persönlichkeit unterscheiden sich.

Die Technik dahinter

Project AVA verbindet sich per USB-C direkt mit dem PC, um die für die Datenübertragung notwendige Bandbreite zu gewährleisten. Das Gerät ist für Windows-Nutzer konzipiert.

Technisch interessant ist, dass die aktuelle Demo-Version auf xAIs Grok-Engine läuft. Razer plant jedoch eine offene Architektur, die künftig auch andere KI-Plattformen unterstützen soll, inklusive einer hauseigenen Razer-KI. Nutzer sollen so die Flexibilität haben, das System nach ihren Vorlieben anzupassen.

Eine HD-Kamera mit Eye-Tracking und ein Fernfeld-Mikrofon ermöglichen es dem Gerät, seine Umgebung wahrzunehmen. Im sogenannten „PC Vision Mode” kann AVA sogar den Bildschirminhalt analysieren, um kontextbezogene Hilfe zu bieten.

Innovation oder Aprilscherz?

Project AVA ist zweifellos eines der auffälligsten Produkte der CES 2026, allerdings nicht unbedingt im positiven Sinne. Unter dem Reveal-Video auf YouTube häufen sich die skeptischen Kommentare. Viele Nutzer fragen sich, ob Razer hier einen verfrühten Aprilscherz präsentiert.

Die Kritikpunkte liegen auf der Hand: Welchen echten Mehrwert bietet ein Hologramm gegenüber ChatGPT auf dem Smartphone? Wie sieht es mit dem Datenschutz aus, wenn Kamera und Mikrofon permanent die Umgebung erfassen? Und was kostet der Spaß, einmalig oder als Abo?

Das Ganze wirkt wie ein Produkt aus einer Sci-Fi-Serie, das jemand versehentlich in die Realität gebracht hat. Beeindruckend? Vielleicht. Aber wer würde sich so etwas tatsächlich auf den Schreibtisch stellen und dafür auch noch bezahlen?