Hinweis: KI-gestützter Inhalt

Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von KI-Technologien erstellt und redaktionell geprüft. Weitere Informationen zum Umgang mit KI-generierten Inhalten finden Sie in unserem Code of Conduct

OpenAI hat der US-Regierung eine Beteiligung von fünf Prozent am Unternehmen angeboten. Wie die Financial Times am Donnerstag berichtete, will ChatGPT-Entwickler mit diesem Schritt die zunehmende politische Kritik in Washington abfedern. OpenAI-Chef Sam Altman habe den Vorschlag demnach mit Präsident Donald Trump, Handelsminister Howard Lutnick und Finanzminister Scott Bessent erörtert. Der Vorstoß könnte die Beziehungen zwischen der KI-Branche und der US-Regierung grundlegend verändern.

Ein Milliarden-Angebot an die Regierung

Der vorgeschlagene Anteil von fünf Prozent wäre rund 42,6 Milliarden Dollar (37,4 Milliarden Euro) wert – eine beträchtliche Summe selbst für ein so hoch bewertetes Unternehmen wie OpenAI. Die Bewertung basiert auf den 852 Milliarden Dollar, die Investoren dem Unternehmen im März 2026 bei einer neuen Kapitalrunde zuschrieben. Neben OpenAI-Vertretern haben auch Spitzen von Anthropic, Google und Meta laut manager magazin Gespräche über eine Staatsbeteiligung geführt. Altman drängt demnach darauf, dass alle führenden US-KI-Entwickler einen vergleichbaren Anteil abgeben.

Noch ist offen, ob eines der angesprochenen Unternehmen tatsächlich zustimmen wird.

Ein Staatsfonds nach dem Alaska-Vorbild

Altmans Idee knüpft an frühere Äußerungen an. Bereits vor Monaten warb er für einen „Public Wealth Fund“, der in KI-Unternehmen investieren und die Gewinne an alle US-Bürger ausschütten soll. Das Modell erinnert an den Alaska Permanent Fund, der die Öleinnahmen des Bundesstaates in Aktien anlegt und jährlich eine Dividende an die Einwohner auszahlt. Laut Euronews schwebt Altman ein ähnlicher Fonds für die Gewinne der KI-Industrie vor.

Ein Präzedenzfall existiert bereits: Erst kürzlich hatte der Chiphersteller Intel unter politischem Druck der Trump-Administration zehn Prozent des Unternehmens an die Regierung verkauft. Präsident Trump hatte Intel-CEO Lip-Bu Tan öffentlich scharf kritisiert, stellte sich nach dem Teilerwerb jedoch hinter das Unternehmen. Dieses Muster könnte als Blaupause für die KI-Branche dienen.

Politischer Druck auf die KI-Branche

Die rasanten Fortschritte bei künstlicher Intelligenz bereiten der US-Regierung zunehmend Sorgen, insbesondere mit Blick auf die nationale Sicherheit. Erst im vergangenen Monat hatte die Regierung Anthropic zeitweise verboten, ihre fortschrittlichsten KI-Modelle ausländischen Nutzern zur Verfügung zu stellen. Auch OpenAI musste auf Anweisung der Behörden die allgemeine Veröffentlichung seiner neuesten Programmversion verschieben.

Vor diesem Hintergrund dürfte Altmans Angebot als strategischer Schachzug zu werten sein: Statt sich weiterem regulatorischen Druck auszusetzen, bietet OpenAI der Regierung eine direkte Beteiligung an und damit ein finanzielles Interesse am Erfolg des Unternehmens. Ob dieser Ansatz Schule machen wird, bleibt abzuwarten. Konkurrenten wie Anthropic hatten zuletzt eine „digitale Dividende“ ins Gespräch gebracht, die durch eine KI-Steuer finanziert werden soll.

Neue Ära der Staat-KI-Partnerschaft?

Altmans Vorstoß könnte wegweisend sein. Stellt die US-Regierung tatsächlich Anteile an den bedeutendsten KI-Unternehmen, würde das nicht nur die regulatorische Dynamik verändern, sondern auch die Frage aufwerfen, wie stark der Staat in die Zukunft einer Schlüsseltechnologie involviert sein sollte. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob Altmans Vision eines nationalen KI-Fonds tragfähig ist oder ob der Widerstand der betroffenen Konzerne zu groß ist.

OpenAIs erstes Hardware-Produkt: Codex Micro für KI-gestütztes Coding
OpenAI bringt sein erstes Hardware-Produkt auf den Markt, ein kompaktes Makro-Pad für den KI-Coding-Assistenten Codex, entwickelt mit Work Louder und bald erhältlich.